Skelettaufnahmen
Das Skelettröntgen kann rasch und einfach durchgeführt werden. Grundsätzlich sind immer Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen (von vorne und von der Seite) zu dokumentieren.
Einsatzgebiete
Diese Technik wird in erster Linie zur Beantwortung von Fragestellungen in folgenden Bereichen eingesetzt:
  1. Knochenbrüche (= Frakturen)
  2. Abnützungserscheinungen an Gelenken (= Arthrosen)
  3. Entzündliche Knochen- und Gelenksveränderungen (= Osteomyelitis, Arthritis)
  4. Stoffwechselbedingte Knochenveränderungen ( = Osteoporose, Diabetesschäden)
  5. Skelettveränderungen bei Geschwulstleiden
  6. Fehlhaltungen bzw. Fehlstellung von Gelenken (= Skoliose, Hammerzehen)
  7. Krankhafte Veränderungen in den Nasennebenhöhlen
  8. Nachweis von Eiterherden in der Umgebung von Zahnwurzeln
Wichtige Hinweise
Um die richtige Diagnose stellen zu können, ist es manchmal notwendig, Vergleiche mit Vorbildern bzw. Vergleiche mit der gesunden Seite anzustellen. Bitte alte Bilder zur Untersuchung mitbringen. Für weiterführende Untersuchungen wie CT, MRT oder nuklearmedizinische Methoden sind die sogenannten konventionellen Röntgenbilder eine unentbehrliche Grundlage und sollten daher auch zu solchen Untersuchungen mitgebracht werden.
Keine Terminvereinbarung erforderlich.